OG-Tags oder „Mein Content ist immer noch nicht viral!“

Im folgenden Artikel möchte ich kurz erklären, was OG-Tags überhaupt sind und wie man mit ihrer Implementierung eine größere Aufmerksamkeit in den sozialen Medien wie Facebook erzeugen kann.

Vorgestellt: Die OG-Tags

Internet-Content hat viele Aufgabe zu erfüllen. Eine seiner wichtigsten Aufgaben: Aufmerksamkeit erzeugen und Reichweite schaffen. In den sozialen Medien können Sie mit ein paar einfachen Kniffen die Bedingungen für eine möglichst hohe „Viralität“ Ihrer Inhalte verbessern.


Verlinkt man auf Facebook eine Website oder eine ihrer Unterseiten kreiert der Internetdienst daraus eine Linkvorschau (Rich Snippet) mit Titel, Bild und einem Beschreibungstext. Wenn nicht anders definiert, zieht sich Facebook dafür den Title Tag, das erste erkannte Bild (mittlerweile können Bilder manuell gesteuert werden) und die ersten paar Wörter des Artikeltextes. Wer höchstmögliche Aufmerksamkeit generieren möchte, stellt schnell fest, dass dieses Feature noch viel Luft nach oben hat. Abhilfe schaffen die sogenannten OG-Tags (Open Graph Tags) mit denen sich die Rich Snippets komplett individuell anpassen lassen können.

Die wichtigsten OG-Tags

Hier die drei wichtigsten OG-Tags, die im Quelltext der Website angegeben sein sollten:

 og:title – Im Marketing bemühen wir oft den Begriff „knackig“. Eine knackige Headline, die möglichst viel Aufmerksamkeit schürt. So eine Headline kann man über diesen Tag steuern und einsetzten. Je relevanter die Headline für die Bedürfnisse der User, desto mehr Social Signals (Likes, Shares, Comments) werden in Folge generiert.

og:description – Im Tag für den Beschreibungstext darf nun geteasert werden, was das Zeug hält. Klassischerweise sollte auch ein Call-to-Action nicht fehlen: „Sie möchten bei Google ganz oben stehen? Jetzt erfahren wie!“

og:image – Oft möchte man statt des eigentlichen Artikelbilds für das Rich Snippet ein anderes einsetzen, das besser zum Titel und der Beschreibung passt, weil es mehr Neugier weckt. Über diesen OG-Tag kann man ein eigenes Bild mit entsprechenden Abmessungen definieren.

Eine sehr gute Erklärung, wie diese Tags integriert werden und aussehen sollten finden Sie in diesem Beitrag auf AllFacebook.de.

Neben OG-Tags das Must-have: Social Links

Selbstverständlich sollte jede Artikelunterseite auf der eigentlichen Webpräsenz über Social Links verfügen, sodass Besucher den Content auch jenseits von Facebook und Co. teilen und kommentieren können. Letztendlich geschieht das aber nur dann, wenn der gebotene Inhalt authentisch, qualitativ hochwertig und relevant ist. Wie Sie gelungenen Content produzieren und woraus Sie dabei achten sollten, lesen Sie im Beitrag zu den 5 wichtigsten Dinge, die Sie bei der Erstellung von googlefreundlichen Inhalten beachten sollten.

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