Mit einem Wort – Claims

Im deutschsprachigen Marketingraum kann mittlerweile so gut wie alles Claim sein. Headlines, Überschriften, Sublines genauso wie richtigerweise Unternehmensclaims, Markenclaims oder Kampagnenclaims. Ach ja, und Sub-Claims gibt es natürlich auch noch. Aber das sind aus textlicher Sicht Sublines.

Was sollen Claims leisten?

Ein Claim hat drei zentrale Aufgaben:

So gesehen ist ein Claim nichts anderes als ein Slogan , der unterschiedlich beschaffen sein kann:

Nennt der Claim zum Beispiel einen guten Grund, sich für eine Marke zu entscheiden? (JET: „Den Rest können Sie sich sparen“; Oil of Olaz: „Damit junge Haut länger jung bleibt“)

Wird vielleicht eher Wert darauf gelegt, welche Rolle das Unternehmen für seine Zielgruppe spielt? (PRO 7 – „We love to entertain you!“, Bosch – „Bosch hat die Lösung.“)

Oder liegt der Fokus auf besonderen Eigenschaften? (Barmer – Deutschlands größte Krankenkasse.“; E-Plus: „Fast so nah als sei man da.“)

Claims versprechen

Claims beinhalten, trotz vermeintlicher Unterschiede, meistens eine Art Versprechen des Unternehmens oder der Marke an die potenzielle Zielgruppe. Selbst Claims die eigentlich eine Aufforderung formulieren (Epson: „Color your life!“; BiFi: „Mach doch, was dir schmeckt!“) versprechen, dass das Leben mit Epson bunter wird, oder man völlig richtig liegt, einfach mal seinem Appetit nach gepresster Salami nachzugeben.

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